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Exons und Introns

Bei den Eukaryonten sind die meisten Gene von langen Sequenzen ohne Inhalt unterbrochen. Diese Sequenzen werden Introns genannt und werde durch das Spleissen vor der Translation der aus der mRNA entfernt.

Die Introns enthalten in allen Leserastern Stopcodons und hat keine Codierungsfunktion. Die Exons sind immer in der gleichen Reihenfolge angeordnet, in der sie auch auf der mRNA vorliegen. Die Introns haben immer die gleiche Struktur - unabhängig davon, in welchem Gewebe das Gen vorliegt.

Bei miteinander verwandten Genen findet man häufig eine konservierte Anzahl und Position der Introns, die allerdings in ihrer Länge variieren können. Nur ine geringe Anzahl der Gene ist nicht von Introns unterbrochen, wobei die Introns ein vielfaches der Länge der Exons bis hin zu einigen kb lang sein können. Dadurch werden die Gene selbst auch sehr lang - vor allem im Vergleich mit einfachen Eukaryonten wie Hefe, wo sich nur wenige Introns finden.

Durch dieseb Mechanismus ist es möglich, dass aus einer DNA in Abhängigkeit von dem Spleissvorgang unterschiedliche mRNAs entstehen. Teilweise ergibt sich dadurch ein anderes Protein oder aber eine modifizierte 3'-UTR, die die weitere Verarbeitung der RNA verändert. Dieser Vorgang wird alternatives Spleissen genannt.

Da eine Veränderung der Introns im Verlauf der Evolution keinen Nachteil hatte, haben sich diese mehr verändert als die Exons, bei denen eine Mutation die Proteinsequenz verändert und somit negative Folgen für den Organismus haben kann.

Dies kann man ausnutzen, um Gene zu isolieren. Wnn man das Gen z.B. durch chromome walking in einem Bereich von ca. 100 kb lokalisiert hat, beginnt man mit einem Zoo-Blot, bei dem bei einer Reihe von Spezies untersucht wird, ob eine radioaktiv markierte Sonde mit deren DNA kreuzhybridisiert. Wenn man viele Kreuzhybride findet, handelt es sich bei der Sonde sehr wahrscheinlich um ein Exon. Wenn die Sonde dann ein offenes Leseraster aufweist, kann man versuchen mit ihr innerhalb einer Genbank nach der cDNA bzw. RNA zu suchen. Diese Verfahren war vor allem bei sehr langen Genen wie dem der Duchenne-Muskel-Dystrophie von Erfolg gekrönt.

Eine andere Möglichkeit, Exons zu finden ist das sogenannte exon trapping. Dabei bringt man das zu untersuchende Fragment in einen Vektor ein, der einen starken Promotor, gefolgt von einem Exon, einem Intron und einem weiteren Exon enthält. Innerhalb des Introns fügt man nun Bereiche der zu untersuchende DNA. Wenn diese ein Exon enthält, wird dieses in dei produzierte RNA eingebaut. Anderenfalls ensteht das gleiche Transkript wie auch beim Origianl-Vektor.

Wie sind Exons und Introns entstanden?

Die Entstehung der Introns könnte einen Selektionsvorteil bilden, da auf diese Weise die Rekombination von Proteinen oder deren Untereinheiten und Domänen leichter ist, als wenn bei diesem Prozess auf die Einhaltung eines Lesesrasters geachtet werden muss. Diese könnten dann auf der Ebene der RNA unterschiedliche gespleisst werden und ihrem Effekt getestet und verbessert werden.

Diese These wird dadurch gestützt, dass man häufig den einzelnen Exons unterschiedliche Aufgaben zuordnen kann. In manchen Genen ist jedes Exon einer Proteindomäne zuzuordnen, in anderen ergibt sich gar kein Zusammenhang.

Man nimmt an, dass Proteine ihre Funktion ausbauen, indem sie neue Module einbauen.


 
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