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Zahl der Gene Inhalt Das eukaryontische Genom Satelliten-DNA

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Das Genom der Organellen

Die mitochondriale mtDNA und die ctDNA der Chloroplasten ist eine ringförmige DNA, deren Grösse um mehr als eine Grössenordnung variieren kann und die in mehreren Kopien vorliegt.

Der Grund für die unterschiedliche Grösse der mt DNA - insbesondere bei Pflanzen ist es sehr viel länger als bei den Säugern - ist noch nicht geklärt.

Die Proteine der beiden Organellen werden nur zu einem geringen Anteil selbst hergestellt; der grösste Teil wird aus dem Cytoplasma importiert. Bei dem Proteinsyntheseapparat der Mitochondrien werden die RNAs vor allem vom Mitochondrium synthetisiert und die Proteine zu einem grossen Teil vom Zellkern hergestellt und importiert. Der Proteinsyntheseapparat gleicht dem vereinfachten Syntheseapparat der Prokaryonten. Diese Ähnlichkeit wird von der Endosymbiontentheorie erklärt. In einigen wenigen Fällen scheint es innerhalb der Evolution zu einem Austausch zwischen der DNA des Zellkerns und der DNA der Mitochondrien gekommen zu sein.

Das Genom der Chloroplasten kodiert etwa 100 Proteine und RNAs. Die meisten Genprodukte sind konservierte Bestandteile der Thylakoidmembran oder an den Redox-Reaktionen beteiligt.

Die Gene der Organellen werden immer von deren eingenem Syntheseapparat umgesetzt.

Das Genom der Mitochondrien ist bei der Hefe mit 84kb deutlich grösser als beim Säuger mit 16kb. Dier beruht darauf, dass die mtDNA bei den Säugern keine Introns mehr aufweist und die mtDNA der Hefe viele Bereiche von ihrer Funktion her noch nicht geklärt sind und eventuell keine relevante Funktion enthalten. Die mtDNA der Säuger ist ausserordentlich dicht gepackt; in vielen Fällen schliessen sich die Gene direkt aneinander an und überlappen sich teilweise sogar um eine Base. 5'- oder 3'-UTR fehlen praktisch vollständig. Fast alle Gene werden im Uhrzeigersinn exprimiert. Die Gene für mRNA und rRNA sind meistens von tRNA unterbrochen. Die gesamte DNA wird von einem Promotor kontrolliert. Die Kontrolle könnte durch einen vorzeitigen Transkriptionsabbruch erfolgen. Die Spaltung geschieht durch Spaltung der RNA an den Rändern der tRNAs.

Rekombination und Umordnung

Normalerweise werden die Organellen uniparental vererbt. Trotzdem kann es bei einigen Spezies zu einer Komplementation oder einer Rekombination der Organellen von Vater und Mutter kommen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn z.B. bei einer Algenart die Zellen mit UV-Licht behandelt werden; bei Hefe tritt eine Rekombination der mitochondrialen Marker sogar relativ häufig auf.

Man vermutet, dass die Rekombination auf einer Fusion der Organellen beruht.


 
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